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Wer sind wir

Wir sind eine Blaskapelle in freier Besetzung. 1965 spontan aus einigen Mitgliedern der Musikgesellschaft Schattdorf zur Umrahmung der Hochzeitsfeier eines Vereinskollegen entstanden, haben wir uns in mittlerweile 50 Jahren zu der heutigen Formation entwickelt. Wir pflegen die volkstümliche Blasmusik im böhmisch-mährischem Stil. Nebst der musikalischen ist für uns aber auch die kameradschaftliche Seite von grosser Bedeutung.

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Unsere Geschichte

2015    50 Jahre Blaskapelle Schattdorfer Nachtbüebä
Wir Nachtbüäbä sind stolz auf unsere 50-jährige Nachtbüäbä-Geschichte.
Was vor 50 Jahren mit der Gründung der 9-er Musik begann, entwickelte sich in den vergangenen fünf Jahrzehnten zu einer Formation, die die traditionelle Blasmusik im Kanton Uri massgeblich mitgestaltet und mitgeprägt hatte.
Mit verschiedenen speziellen Aktvitäten, verteilt über das ganze Jubiläumsjahr 2015, feierten wir unser 50-jähriges Bestehen gebührend. Speziell waren sicher unsere Reise ins Südtirol und das Jubiläumsessen zu dem auch unsere Gründer eingeladen waren. Mit einem Überraschungspaket mit Urnerspezialitäten bedankten wir uns bei unseren langjährigen und treuen Gönnern. Die von Daniel Gutjahr extra zum Jubiläum komponierte "Gudi-Polka" kam am Konzert im APH Rüttigarten in Schattdorf zur Uraufführung. Die Gagen aus dem Jubiläumsjahr 2015, nämlich Fr. 2015.-, spendeten wir bei dieser Gelegenheit den Bewohnern des APH für Ausflüge und andere Anlässe.
Ausserdem stellte unser aktives Gründungsmitglied Toni Mulle eine mit kleinen Anekdoten gespickte, interessante Chronik über die 50-jährige Geschichte der Blaskapelle zusammen.

2014
Ein ereignisreiches Jahr war 2014, mit 15 privaten und offiziellen Auftritten bestritten wir ein reich befrachtetes Jahresprogramm. Nebst den in den letzten Jahren zur Tradition gewordenen Auftritten an verschiedenen Anlässen kam auch die Kameradschaftspflege nicht zu kurz. Anfang Juli verbrachten wir einen gemütlichen Tag auf Golzern. Ebenso genossen wir bei schönstem Wetter das Wochenende im Wallis, wo wir nebst einem Konzert im Fieschertal vorallem gemütliches Zusammensein pflegten.
Und mit einem Auge schielten wir bereits ins 2015, unser Jubiläumsjahr.

2013
Das Jahr wurde wiederum mit der musikalischen Umrahmung des Jahresrapports des Infrastruktur-Center Andermatt im Theater Uri in Altdorf eröffnet. Die zur Tradition gewordenen Anlässe, im Juni die Matineé im Rudenzpark Flüelen, das Konzert auf der Seebühne Gersau, sowie  im August das Pavillon-Konzert konnten bei ausgezeichneter Witterung durchgeführt werden. Die böhmisch-mährische Blasmusikk vermochte auch das Publikum am Dorffest in Schattdorf zu begeistern. Als Oktoberfestmusik spielten wir wieder am 2. Urner Oktoberfest in Altdorf. Das Konzert beim Treberwurstessen im Weingut Rosenberg, Altdorf anfangs Oktober bleibt in bester Erinnerung.

2012

Vor vollen Rängen im Theater Uri durften wir anfangs Jahr die GV der Raiffeisenbank Urner Unterland mit einem Konzert eröffnen.
„Will’s Mähr isch als Brass“ lautete das Konzert-Motto der MG Schattdorf und uns Nachtbüäbä. Am sehr gut gelungenen Anlass setzten wir an diesen zwei Konzertabenden mit unserem Nachtbüäbä-Sound einen krassen Gegensatz zu der Brass-Band-Stilrichtung der MG Schattdorf.
Vor dem Brauhaus der Stiär Biär GmbH konzertierten wir in gemütlicher Stimmung zum Bieranstich.
Als Höhepunkt des Jahres können die Konzerte beim 100-jährigen Jubiläum der MG Täschalp Täsch im Bahnterminal der Matterhorn-Gotthardbahn in Täsch bezeichnet werden. Von der ersten Minute an vermochten wir das gut gelaunte Publikum an beiden Konzerten zu begeistern.
“ O zapft is“ hiess es am 1. Urner Oktoberfest im Winkel in Altdorf. Mit unseren Ohrwürmern der böhmisch-mährischen Blasmusik trugen wir einen grossen Anteil dazu bei, dass das Zelt bereits kurz nach der Türöffnung bis auf den letzten Platz besetzt war.
Viele Zuhörer waren auch heuer beim Abendkonzert im Pavillon Luzern und beim Frühschoppen auf der Seebühne in Gersau dabei.

2011
Das Konzert am Jahresrapport des Infrastruktur Center Andermatt in der Kaserne Airolo bildete wieder den Auftakt zum neuen Musikjahr. Es folgten einige unvergessliche Auftritte und Konzerte bei kleineren und grösseren Veranstaltungen. Besonders zu erwähnen sind: Fassanstich Stiär Biär in Altdorf, Einsegnung der Lawinenverbauung am Gurtnellerberg, einige Geburtstagsständchen, das Abendständchen im Acherli in Schattdorf, Konzerte im Pavillon in Luzern und auf der Seebühne in Gersau, sowie die gelungenen Konzertauftritte bei „Schattdorf müüsiget“. Ausserdem die Konzerte am 1. Blaskapellentreffen in Unterschächen und an der 2. Urner Blaskapällä-Stubätä.
Bei schönem Wetter und sommerlichen Temperaturen besuchten wir auf unserer Musikreise die deutschen Weinregionen Markgräflerland, Kaiserstuhl und die Ortenau bei Baden-Baden.

Traurig und tief betroffen mussten wir von unserem lieben Flügelhornisten Bepp Bürgi auf dem Friedhof in Seedorf Abschied nehmen. Er verstarb am 17. Mai. Wir werden ihn gerne in guter Erinnerung behalten.

2010
Mit 20 öffentlichen Auftritten gehört das Jahr 2010 wohl zu den intensivsten in unserer Geschichte. Besonders erwähnenswert sind da die Auftritte anlässlich der Eröffnungsfeier der Kleinbrauerei Stiär Biär, an der Haldi-Marsch-Parade der Haldifreunde und am Oldtimer Traktorentag in Altdorf.
Der Höhepunkt war allerdings unser Blasmusikabend im Pfarreizentrum in Erstfeld, zusammen mit der Blaskapelle Schächental und der Blaskapelle Beckenried feierten wir unser 45-jähriges Bestehen. Ausserdem schenkten wir uns zum Jubiläum einen 2-tägigen Besuch (ohne Instrumente!) am Queienfelder Blasmusikfestival in Deutschland mit Blasmusik vom Feinsten.

2009
Mit dem Auftritt in Airolo, zum Jahresrapport des Infrastruktur Centers Andermatt, starteten wir „militärisch“ in die neue Spielsaison.
Mit verschiedenen öffentlichen Proben, Ständchen in Bristen und dem Tellpark in Schattdorf, lag der Schwerpunkt der Sommerauftritte für einmal mehrheitlich in den eigenen Regionen.
Die von Claudia und Edwin mustergültig organisierte Blaskapellen-Reise, die alle zwei Jahre stattfindet, führte uns ins Donautal.
Einen grossen „Brocken“ beinhaltete wiederum der Auftritt im Haus des Gastes in Höchenschwand, wobei uns jedes Mal die Akustik, aber auch die Begeisterung der Zuhörer, aufs Neue fasziniert.
Das Pavillionkonzert in Luzern konnte für einmal trocken über die Bühne gebracht werden.

2008
Rund 500 Personen waren zu einem Referat mit Altbundesrat Christoph Blocher nach Seedorf gekommen. Mit einem Willkommens-Ständchen begrüssten wir die Gäste, um nach dem Referat noch eine Stunde weiter zu musizieren.
Zwei „Hundertjährige“, der Urner Skiverband und der Musikverein Flüelen, liessen sich von uns ihre Jubiläumsaktivitäten verschönern.
Das Frühschoppenkonzert im Gästepavillon war einer der Höhepunkte unseres Ausfluges nach Schruns, Österreich.
Der Kanton Uri war am grossen Pferdefest in Saignelegier Ehrengast. Zusammen mit anderen Musikformationen bestritten wir den grossen Gala-Abend dieses traditionellen Events.
Mit der grossen Viehschau in Mels, und der 1. Urner Blasmusikstubete die wir zusammen mit der Seedorfer Blaskapelle und der Bürgler Sechsermüsig bestritten, fand ein intensives Blaskapellenjahr seinen Abschluss.

2007
Auch das Jahr 2007 war vollgepackt mit interessanten Engagements:
Matinee Konzert, Wirtschaft Schlacht, in Sempach
Einweihung des Rastplatz „Stössialp“ Bristen, zusammen mit Kollegen der Blaskapelle Dorfspatzen Oberägeri.
Konzert im Haus des Gastes in Höchenschwand, Deutschland
Einen wichtigen Auftritt hatten wir am 125 Jahr Jubiläum Gotthard Bahn zu bestehen. Bundesrat und Parlament, sowie Gäste aus allen Regionen der Schweiz konnten wir mit unserem Spiel begeistern.
Ein zweitägiges Engagement wartete am „Läset-Sunntig“, dem grossen Weinfest in Erlach, auf uns.
Ende Jahr waren wir zu Gast bei der Musikgesellschaft Isenthal, wo wir den zweiten Teil ihres Konzerts bestreiten durften.

2006
Einige besondere, ja gar einmalige Auftritte durften wir bestreiten, so zum Beispiel an der 1. Heimattagung in Täsch und natürlich unser Konzert am Eidgenössisches Musikfest Luzern im Pavillon, dem eigentlichen Zentrum der Festmeile.
Für uns war dies das Highlight aller Engagements in diesem Jahr, wenn nicht sogar das Beste welches wir in unserer nun über 40-jährigen Geschichte bestreiten durften.

2005
Wir rüsten den Sopran zusätzlich mit sogenannten Kuhlo-Flügelhörnern aus.
Am Winzerfest in Praz am Murtensee und beim Urnerverein Biel-Seeland-Jura erleben wir musikalisch und kameradschaftlich ein prächtiges Wochenende.
Wir feiern am 5. November unser Jubiläum 40 Jahre Blaskapelle Schattdorfer Nachtbüäbä mit einem Konzert im Pfarreizentrum in Erstfeld

2004
"Miär spilet fir Sie mit Fräid und mit Härz".
Unter diesem Motto stand unser Frühlings-Konzert in Erstfeld, bei dem wir auch unser neues Gilet mit Krawatte vorstellten.

2003
Am Kreismusikfest in Täsch VS bestreiten wir die  Samstagabend-Unterhaltung mit einem grossen Konzert.
Wir umrahmen musikalisch ein "Jahrhundertereignis", nämlich die Andreh-Feier der Tunnelbohrmaschine Gabi I für den NEAT-Teilabschnitt Amsteg.
Bereits zum zweiten Mal sind wir dabei am Folklorefestival in Zermatt mit jeweils tausenden von Touristen entlang der Umzugsroute.

2002
Nebst vielen regionalen Auftritten war das Engagement am internationalen Folklorofestival in Zermatt das Highlight des Jahres 2002

2001
Am Innerschweizer Blaskapellentreffen in Merlischachen wussten wir mit unserem frischen Spiel sowohl das Publikum wie auch die Kritiker zu begeistern.

2000
Grosser Jubiläumsabend 35 Jahre Blaskapelle Schattdorfer Nachtbüäbä. Nach einer internen Feier mit Gründern, Sponsoren und Freunden der Blaskapelle, liessen wir uns von "Gloria", einer Spitzenkapelle aus Tschechien, musikalisch aufs Beste verwöhnen.

1999
Konzert im Gräwimattschulhaus. Gemeinsamer Auftritt mit dem bekannten Urner Schülerchor "Gräwisingers".

1998
Blaskapellentreffen in Beckenried. Von der Presse wurden wir als die "Polkakönige" aus dem Urnerland gewürdigt.

1997
Konzert und Unterhaltung. Uraufführung, des vom bekannten Ländlermusiker Josef Denier komponierten Marsches: "Nachtbüäbä Heiwäg". Zur Ergänzung unserer "Uniform" , der Urner Trachtenbluse, verpassten wir uns ein neues Outfit mit Gilet und dazugehörendem Accessoire, kreiert und gesponsert von der Urner Künstlerin Anna-Trix Zgraggen. Erstes Erscheinungsdatum unserer Kapellennews dem "Nachtbüäb", anlässlich des Jahreskonzertes.

1993
Konzert- und Theaterabend in Schattdorf. 1995 30-Jahr-Jubiläum mit grossem Konzert und Unterhaltung.
Uraufführung, der von Frau Margrit Mulle in Auftrag gegebene Polka: "S' isch Nachtbüäbä- Zyt" von Franto Linharek.

1991
Etliche grosse Auftritte im Zusammenhang mit der 700-Jahr-Feier Eidgenossenschaft.

1990
Radioauftritt anlässlich der volkstümlichen Stafette durch die Schweiz. 25-Jahr-Jubliläum und Herausgabe des ersten Tonträgers. Jubiläumskonzert und Theater in der Aula des Gräwimattschulhauses in Schattdorf.

1987 / 89
Auftritte an Folklorefesten im Leukerbad Wallis.

1983
Erster Fernsehauftritt in der von Wysel Gyr moderierten Sendung, "Bodäständigi Chost".

1980
Uniformierung (blaue Bluse mit Handstickereien).

1972
Erstmalige Umrahmung eines kirchlichen Anlasses. Dies war auch der Start sehr viele Auftritte in der Kirche, mit den Höhepunkten: Missa pro Patria von J.B. Hilber zusammen mit dem Kirchenchor Schattdorf. Ebenfalls anfangs der 70-er Jahre, das genaue Datum ist in keinem Protokoll festgehalten, entstand der heutige Name der Blaskapelle "Schattdorfer Nachtbüäbä". Dies in Anlehnung an einen von Kasi Geisser komponierten Schottisch dieses Namens.

1971
Zum erstenmal spielte die Formation an einem Guschitanz (Fasnacht) auf, dem noch weitere folgen sollten. An einem Werbeabend mit dem unvergessenen Fernsehreporter Ernst Hui und Ex- Radweltmeister Ferdy Kübler präsentierte man sich auch einem grösseren Publikum. Mit einem Auftritt beim Jodelklub im Hotel Union in Luzern, wagte man sich zum erstenmal über die Kantonsgrenze hinaus.

1969
Erste Namensänderung in " Echo vom Pulvertum ". (Der Pulvertum ist ein historisches Gebäude auf einem Hügel in der ehemaligen Landesgemeindewiese). Schattdorf war Landsgemeindeort im Kanton Uri.

1965
Einige Mitglieder der Musikgesellschaft Schattdorf umrahmen als Ad-hoc Formation die Hochzeitsfeier eines Kollegen. Diese Formation musizierte von da an weiter unter dem Namen" Schattdorfer Zähnermüüsig".